Nach 16 Jahren an der Spitze des Landesverbands ist der ehemalige Justizminister, Landtagsabgeordnete und zuletzt Ausländerbeauftragte Geert W. Mackenroth nicht mehr zur Wahl angetreten. Ihm folgt nun seine langjährige Vize-Vorsitzende Mandy Hennig nach. Die 36-jährige Immobilienfachwirtin aus Leipzig wurde einstimmig gewählt und wird in ihrem Amt von zwei Vize-Vorsitzenden flankiert. Zum einen durch Winnie Behnisch, Rechtsanwältin in Meißen, sowie Bernd Deutschmann, Kriminalbeamter im Ruhestand aus Großröhrsdorf.
„Mit diesem Team an der Spitze kann der Landesverband sich den anstehenden Aufgaben mit Energie zuwenden“, so Mackenroth, „denn die Anforderungen werden nicht weniger. Immer mehr Betroffene wenden sich an uns. Besonders die häusliche Gewalt und die Kriminalität im digitalen Raum haben zugenommen. Das sehen wir deutlich an unseren stark gestiegenen Eingangszahlen. Wir setzen weiter auf das Ehrenamt und verzichten auch in Zukunft auf jede staatliche Förderung, um im Interesse der Opfer unsere professionelle Unabhängigkeit zu wahren.“
Mandy Hennig hatte neben ihrer bisherigen Funktion als Vize weitere Aufgaben im WEISSEN RING übernommen. Als Präventionsbeauftragte des Landesverbandes und Seminarleiterin in der Akademie des Vereins ist sie sowohl an dessen Basis als auch im Bundesverband gut vernetzt. „Stärkung des Ehrenamts, Verbreiterung der Mitgliederbasis sowie intensive Öffentlichkeitsarbeit sind mir wichtig. So stellen wir sicher, dass uns auch weiterhin die Mittel zur Verfügung stehen, die wir brauchen, um die Betroffenen aktiv unterstützen zu können“, so Hennig.
Der scheidende und die neue Landesvorsitzende des Landesverbandes Sachsen des WEISSEN RINGS.
Es wurden drei Delegierte für die Bundesdelegiertenversammlung am 26.September in Mainz gewählt. Es sind dies Winnie Behnisch, Sophie Jones sowie Virginie Meinel.
(v.l.) Virginie Meinel, Mandy Hennig, Winnie Behnisch, Sophie Jones (Fotos: WEISSER RING)